Hausgemachtes – Katja und Markus bauen (ein Haus) mit der DM (Deutsche Massivhaus GmbH)

Ein Bautagebuch – wir bauen mit der DM (Deutsche Massivhaus GmbH)

Archiv für Juli, 2007

Nun doch Sickerschacht…

Soeben kam die Bestätigung seitens der Gemeinde. Wir dürfen einen Sickerschacht bauen. Es sind auch bereits in der Nachbarschaft Sickerschächte verbaut worden. Somit ist der Entwässerungsplan nun auch abgehakt. Fehlt noch eine Finanzierungsbestätigung seitens der Bank unseres Vertrauens, dann haben wir alle Unterlagen zusammen.

Zisterne oder Sickerschacht – in 3 Akten?

..das ist hier die Frage. Der Ablauf gestaltete sich wie folgt:
Auftritt Wir
Wir: Regenwasser fließt in die Kanalisation oder?
Auftritt Bauamt
Bauamt: Bis zum 5-jährigen Bemessungsregen ist Regenwasser auf dem Grundstück zurückzuhalten.
Wir: Hääääää?
Bauamt: …mithilfe eines 4 m³ Sickerschachtes.
Wir: Na gut.
Auftritt DM
DM: Laut Bodengutachten wird eine Zisterne empfohlen.
Wir: Hääääää? Na gut. (um das abzukürzen)
Auftritt Bauberater
Bauberater: Ich seh’ das ganz anders.
Wir: Achso?
…to be continued…

Die endgültige Entscheidung fällt wohl diese Woche. Wir plädieren für die günstigere Lösung – meinetwegen stellen wir jemanden ein, der das Regenwasser trinkt!

Projektgespräch

jetzt kann’s eigentlich losgehen. Letzten Dienstag fuhren wir bei einer Affenhitze nach Gera zum Projektgespräch mit anschließender Bemusterung. Es kam wie befürchtet – der Boden ist einfach nur sch…luffig. Will heißen: „Bodenaustausch aufgrund nicht tragfähigen Baugrundes mit Kies/Schottergemisch, einschließlich langenweisem Einbau und Verdichtung, Aushub verbleibt am Baustandort“ – braucht jemand Erde? Wir hätten da bald ein paar Kubikmeter übrig.

Außerdem auf unserer Einkaufsliste:

  • Erhöhung der Bodenplatte um 5cm
  • eckige Lichtschalter
  • weiße Türen – dafür muss man tatsächlich Aufpreis bezahlen (wenn auch nicht viel)
  • Eingangstür dunkelrot mit Glasausschnitt und Seitenteil

Das Haus steht

Bauschild… zumindest auf dem Bauschild, das jemand auf unserem Grundstück aufgestellt hat. Anscheinend waren die Bodenpröbler da – und anscheinend sind die Bodenpröbler gleichzeitig die Schildaufsteller. Wie auch immer – wir haben ein gutes Gefühl, dass es vorwärts geht und fahren so gespannt nach Gera.

Justizkasse

Schreiben ist Schwerstarbeit. Das merkt man nicht nur, wenn man krampfhaft versucht, ein Bautagebuch aktuell zu halten, während noch gar nicht gebaut wird. Man kann es auch anhand der Rechnungen der Justizkasse Bamberg nachvollziehen , die für diverse Umschreibungen in Grundbüchern immer wieder horrende Summen in Rechnung stellt. Muss schon ein hartes Geschäft sein dieses Umschreiben…

 (siehe auch ‘Kosten, mit denen keiner rechnet’)

Übermorgen ist Gera-Tag, wir machen jetzt also noch eine Liste mit benötigten Strom- und Lichtauslässen, damit wir nicht ganz unvorbereitet in den Osten aufbrechen…

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