Hausgemachtes – Katja und Markus bauen (ein Haus) mit der DM (Deutsche Massivhaus GmbH)

Ein Bautagebuch – wir bauen mit der DM (Deutsche Massivhaus GmbH)

Archiv für Juni, 2007

Die Baugenehmigung ist da!

Heut kam es schwarz auf weiß mit der Post – es kann begonnen werden. Wir hatten das unsägliche Glück unseren Antrag über das Genehmigungs-Freistellungsverfahren einreichen zu können.  Entsprechend müssen wir uns nur nach Art. 64 Abs. 6 BayBO richten. Hier mal eine Kostprobe:

(6) Art. 63 Abs. 6, Art. 67 Abs. 4 Sätze 1 und 2, Art. 68, 72 Abs. 6 Sätze 1 und 3, Abs. 7, Art. 78 Abs.
1 und 2, Abs. 3 Satz 1 mit der Maßgabe, daß nur die beabsichtigte Aufnahme der Nutzung anzuzeigen
ist, Abs. 6, Art. 79 Abs. 3 und Art. 81 bis 84 gelten entsprechend.

 ..uns schockt ja nichts mehr. Wir interpretieren mal „solang wir uns an den Bebauungsplan der Gemeinde halten passiert nix“. Weitere Infos zur Bayerischen Bauordnung bzw. dem Freistellungsverfahren gibts hier.

Ein Sonntagsausflug

Bei strahlendem Sonnenschein quälten wir uns heute die ca. 20 km per FAHRRAD nach Kirchdorf, nur um Euch jetzt 5 aktuelle Fotos unseres Ackers präsentieren zu können.

Wie man sieht, gibt’s nicht viel zu sehen

Die Bilder

Jetzt geht’s lohoooos…

Es ist vollbracht. Die Verträge sind unterschrieben und die Anträge eingereicht. Partner unserer Wahl: DM – steht für Deutsche Massivhaus GmbH. Unser Plan geht so:

  • Juni: Nochmal ausspannen
  • Juli: Projektgespräch bei der DM (Steckdosen aussuchen)
  • August: Warten und Hoffen, dass das Bodengutachten keine San-Andreas Verwerfung zu Tage fördert
  • September: Aushub, Bodenplatte usw.
  • Oktober: Rohbau (und für uns wahrscheinlich Rohkost, da das ganze ziemlich teuer wird)
  • November: noch mehr Rohbau und ein Dach
  • Dezember: Richtfest mit Wurschtsemmeln und Sekt (Einladung folgt an alle wirklichen Freunde – die wir später auch für irgendwelche Innenarbeiten versklaven können)
  • Januar bis März: Innenausbau (teilweise durch uns + Freunde wie erwähnt)

Ob der Plan umgesetzt werden kann, werdet Ihr in Zukunft an dieser Stelle nachlesen können. Wir versprechen hiermit regelmässige Aktualisierungen. Beschwerden diesbezüglich bitte an info@nowhere.net.

Prozessoptimierung nötig

Ein kleines Quiz zu Beginn: Gehen wir von einem fiktiven Staat aus, in dem es notwendig ist, zum Bauantrag sämtliche Unterschriften aller Anrainer einzuholen. Nehmen wir weiterhin an, die Flughafen München GmbH hätte sich entschieden, in diesem Staat einen Flughafen zu bauen. Wie viele Unterschriften sind da wohl nötig – uns fällt da sofort der altbekannte „Kettenbrief“ ein.

Ihr habt es erraten – der Staat ist nicht fiktiv sondern heißt „Bayern“…(natürlich sind wir ein eigener Staat!!). Folglich verbrachte ich einen Vormittag mit „Hausieren“ bei unseren zukünftigen Nachbarn – wir sind nun bestens bekannt.